Die Geschichte der Groppensteinschlucht

Schon während des Mittelalters wurde das Seitental nach Mallnitz für den Saumverkehr mit der „wandernden“ Mautstelle in Obervellach (Ausgangspunkt der Groppensteinschlucht) als sogenannte „Fuggerstrasse“ über den Korntauern zur Versorgung des Gasteiner Bergbaureviers ausgebaut.

Die ehemalige landesfürstliche Mautstation bestand aus einem einstöckigen quadratischen Turm mit 4x4m und ist als Bruchsteinmauerwerk ausgeführt. Er war seit der zweiten Hälfte des 13. Jh bis in die erste Hälfte des 16. Jh in Betrieb. Am Beginn der Groppensteinschlucht sind noch die Überreste eines Industriebetriebes der Familie Fleischhacker zu sehen. Sie errichteten eine Zellstoff- und Pappenfabrik.